Archive for Oktober, 2013

Schlafapnoe – eine Schlafstörung mit gefährlichen Folgen

Schlafapnoe – eine Schlafstörung mit gefährlichen Folgen

Schlafapnoe ist eine ernst zu nehmende Schlafstörung, die lebensgefährlich sein kann. Betroffene schlafen oft ganz normal ein, wenn sie aber schlafen, dann kann plötzlich die Atmung aussetzen. Diese Atemblockaden werden normalerweise ausgelöst durch eine zu starke Entspannung der Muskeln ausgelöst. Der Körper sendet ein Signal an den Körper, dass die Atmung blockiert ist. Dadurch wacht der Betroffene auf und atmet weiter.

Dieser Zyklus mit Unterbrechung und Wiedereinsetzen der Atmung kann sich mehrfach wiederholen. Es sind bis zu 50 Wiederholungen in einer Stunde möglich und die Atemaussetzer können 10 Sekunden und länger dauern. Oft realisieren die Betroffenen die Atemaussetzer gar nicht. Sie verstehen meist gar nicht, warum sie so unausgeschlafen sind.

Die am weitesten verbreitete Form ist die obstruktive Schlafapnoe. Manche Betroffene sind gleichzeitig von einer zentralen Schlafapnoe betroffen. In diesem Fall redet man dann von einer gemischten Schlafapnoe.

Es wird angenommen, dass die obstruktive Schlafapnoe ca. 18 – 20 % der Erwachsenen betroffen sind. Ohne Behandlung kann Schlafapnoe lebensgefährlich werden. Meist liegen der Schlafapnoe andere Krankheiten wie Herzerkrankungen, Hirnschlag, Lungenhochdruck und systemischer Bluthochdruck zu Grunde.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Behandlung von Schlafapnoe, sowohl chirurgische als auch noninvasive. Die erste Behandlungsmöglichkeit bei der moderaten Schlafapnoe ist der sogenannte positive Luftdruck. Das ist eine noninvasive Behandlung. Über eine Atemmaske wird während des Schlafs ein konstanter Luftstrom geliefert. Der Luftdruck muss dabei individuell während einer Übernacht-Studie eingestellt werden. Es gibt drei verschiedene Arten dieser Behandlung.

Auch Geräte aus der Zahnmedizin kommen bei der Behandlung von Schlafapnoe zum Einsatz. Eines davon sind Unterkieferspangen. Diese fixieren die Zunge und werden sehr häufig eingesetzt. Die Spangen liegen am Oberkiefer an und ziehen den Unterkiefer und den Zungenansatz nach vorn, wodurch die Atemwege offen gehalten werden.

Medikamente führen bei der Behandlung von Schlafapnoe meist nicht zum gewünschten Erfolg. Viele Betroffene nehmen aber Antidepressiva.

Mitunter helfen zusätzliche Gaben von Sauerstoff. Der Sauerstoff kann das Zusammensacken der Atemwege nicht verhindern. Aber das Absacken des Sauerstoffgehalts im Blut wird minimiert.

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  • Schnarchen, Schlafapnoe

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Schichtarbeiter-Schlafstörung

Schichtarbeiter-Schlafstörung

Viele nachts arbeitende Menschen sind durch die sogenannte Schichtarbeiter-Schlafstörung betroffen. Man geht von ungefähr einem Viertel der nachts Arbeitenden als Betroffener aus. Dabei handelt es sich um sehr verschiedene Berufsgruppen, wie z.B. Verkehrswesen, Produktion, Bergbau, Energieerzeugung, Gaststättengewerbe, Gesundheitswesen und Notdienste. Viele dieser Branchen arbeiten rund um die Uhr und haben verschiedene Schichtmodelle.

Die Arbeit in Schichten belastet den Körper wegen der Arbeit außerhalb des natürlichen kardanischen Rhythmus. Dieser Rhythmus wird normalerweise zu keiner Zeit wieder vollständig erreicht. Egal, wie lange jemand in der Nacht gearbeitet hat – die Sonne gibt an das Gehirn ein Signal zum Aufstehen. Dadurch gelangen die Betroffenen in eine ständige Verschiebung des Tagesablaufs.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, mit dem Problem umzugehen. Dafür ist es wichtig, sich die Bedeutung des Schlafs zu verdeutlichen.

Das Schlafen am Tag kann sehr schwierig sein. Neben dem kardanischen Rhythmus wird das Schlafen auch durch die Umgebung mit ihrer Alltagsroutine erschwert. Viele Menschen mit Schlafstörungen verlegen ihr Schlafzimmer deshalb an einen isolierten Ort, der möglichst dunkel und ruhig ist.

Für einen guten Schlaf ist die Vermeidung der Morgensonne besonders sinnvoll. Sie sollten eine Sonnenbrille tragen und unterwegs nicht noch Wege erledigen. Je mehr Sie sich in der Sonne aufhalten, desto schwieriger wir das Einschlafen.

Soziale Ungleichheit

Soziale Ungleichheit

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie – Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,7, Universität Koblenz-Landau (Soziologie), Veranstaltung: Seminar, 2 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Tagtäglich erfährt man in den Medien über neue Firmenschließungen, wobei ein Ende dieser wirtschaftlichen „Talfahrt“ noch nicht abzusehen ist. Die Schließung von Firmen hat zur Folge, dass immer mehr Menschen ohne eine berufliche Zukunft, ohne einen Arbeitsplatz ihren Lebensalltag bewältigen müssen. Mit der Arbeitslosigkeit erfahren zugleich andere Werte, die die Lebensqualität ausmachen eine Minderung. Auf der anderen Seite gibt es aber auch in unserer Gesellschaft noch Menschen die aufgrund guter beruflicher Positionen über Möglichkeiten verfügen, die ihnen einen gehobenen Lebensalltag ermöglichen. Die Differenz der beiden genannten Fälle spiegeln jedoch nur zwei Facetten sozialer Ungleichheit innerhalb unserer Gesellschaft wider. Der folgende Beitrag wird sich mit der „sozialen Ungleichheit“ als zu erläuternden Begriff beschäftigen. Vorweg lässt sich aber feststellen, dass soziale Ungleichheit die ungleiche Verteilung wichtiger und wertvoller Ressourcen/Güter innerhalb einer Gesellschaft beschreibt (vgl. www.wikipedia.de).

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Schlafstörungen mit Auswirkungen auf die Beine

Schlafstörungen mit Auswirkungen auf die Beine

Das Restless-Legs-Syndrom, kurz RLS, ist eine Schlafstörung, welche mehr als 15 % der Erwachsenen betrifft.

Dabei sind Frauen häufiger betroffen als Männer und das Risiko einer Erkrankung steigt mit dem Alter. Verschiedene medizinische Gründe, wie z.B. Diabetes, Arthritis oder Krampfadern erhöhen das Risiko, an RLS zu leiden.

Diese Schlafstörung ist charakterisiert durch unkontrollierbare Bewegungen der Beine vom Knie abwärts und mitunter auch der Arme. Manchmal kommen starke Schmerzen zu den Bewegungen hinzu. Die Symptome werden von den Betroffenen unterschiedlich beschrieben. Viele beschreiben die Empfindungen als Jucken, Kratzen und Ziehen in den Beinen. Manche fühlen ein Prickeln oder Brennen und andere empfinden es, als ob Würmer unter ihrer Haut entlangkriechen würden.

Die Symptome können jederzeit Tags oder nachts auftreten.

Das RLS hat insbesondere in der Nacht verheerende Auswirkungen auf den Schlaf. Der Betroffene hat oft das Gefühl, ständig Laufen zu müssen und kommt dadurch nicht mehr zum Schlafen. Die Folge ist ein extremer Schlafmangel und Unausgeruhtheit.

Durch die Kombination aus ständigem Bewegungsmangel und Fehlempfindungen verändern viele Betroffene ihre Lebensgewohnheiten. Sie vermeiden lange Reisen, Kino- und Konzertbesuche, Restaurantbesuche. Lange Besprechungen in der Arbeit können zur Qual werden. Oft kommen depressive Erscheinungen hinzu.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Fehlempfindungen durch falsche Reizweiterleitung in den Nervenbahnen erzeugt werden, welche für Bewegungsreflexe und Empfindungen verantwortlich sind. Oft besteht eine genetische Veranlagung.

Das Restless-Legs-Syndrom kann nicht durch einen einfachen Test nachgewiesen werden. Oft zeigen die üblichen neurologischen Tests keine Auffälligkeiten. Oft wird die Diagnose durch den Arzt anhand der beschriebenen Symptome getroffen. Dabei wird eine eventuelle familiäre Vorbelastung geprüft. Außerdem werden einige medizinische Tests und Blutuntersuchungen durchgeführt.

Häufig zielt die Behandlung auf eine Kontrolle der Symptome ab, welche die Schlafstörungen verursachen. Oft werden Eisenpräparate verschrieben, da schwere Anämie mit RLS in Verbindung gebracht wird. Oft helfen auch spezielle Entspannungstechniken, Änderungen in der Ernährung und der Verzicht auf Kaffee und Alkohol bei der Minimierung der Symptome.

Meist wird RLS mit Medikamenten behandelt. Dabei kommen Dopamin, Benzodiazepine, Opiate oder Antispasmoide zum Einsatz. Diese Medikamente beseitigen die Symptome nicht, können diese aber deutlich abschwächen. Meist müssen die Medikamente für das gesamte weitere Leben eingenommen werden.

Eine andere, artverwandte Erkrankung ist das regelmäßige Gliederzucken. Es gibt zwei grundlegende Unterschiede zum Restless-Legs-Syndrom: RLS kann sowohl in der Wach- als auch in der Schlafphase auftreten, das periodische Gliederzucken nur während des Schlafs. Beim RLS ist das Zucken eine Reaktion auf die Symptome. Beim periodischen Gliederzucken sind die Bewegungen erzwungen und nicht steuerbar. Aber auch das periodische Gliederzucken kann durch Medikamente wirkungsvoll behandelt werden.

Rückenschmerzen und Arthritis: Das Selbsthilfebuch

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