Archive for September, 2013

Narkolepsie – eine sehr seltene Schlafstörung

Narkolepsie – eine sehr seltene Schlafstörung

Narkolepsie, eine vergleichsweise seltene Schlafstörung, führt dazu, dass die Betroffenen gegen ihren Willen einschlafen. Dabei sendet das Gehirn schlafauslösende Signale an den Körper, auch unvorhersehbar und zu unpassenden Zeiten. So etwas kann mitten in einer Aktivitätsphase geschehen, beim Kinobesuch oder während eines Meetings. Mitunter überkommen die Schlafattacken den Betroffenen während des Autofahrens, was natürlich extrem gefährlich ist. Aber auch während des Essens kann der Schlaf kommen. Das Schlafbedürfnis kann buchstäblich zu jeder Zeit auftauchen.

Betroffene realisieren oft gar nicht, dass sie verschlafen sind oder dass sie in Schlaf fallen. Meist beobachten Familienmitglieder, Freunde oder Kollegen die Schlafanfälle und machen dann darauf aufmerksam.

Narkolepsie hat 5 Hauptsymptome. Dazu gehören ausgedehnte Tagesmüdigkeit, Schlafmangel und Schlafunterbrechungen, Schlaflähmungen, Kataplexie und hypnagoge Halluzinationen. Es könne sowohl nur einzelne Symptome als auch mehrere gemeinsam auftreten.

Ausgedehnte Tagesmüdigkeit ist das erste Symptom. Dieses tritt bei jedem Narkolepsie-Kranken auf. Das Bedürfnis nach Schlaf ist so stark, dass es nicht mehr ausgeblendet werden kann. Die Schlafattacken können jederzeit auftreten und dauern zwischen 5 und 10 Minuten.

Schlafmangel und Schlafunterbrechungen sind ebenfalls häufige Symptome. Meist können Narkolepsie-Kranke am Abend nur schwer einschlafen, obwohl sie den ganzen Tag übermüdet sind. Wenn sie dann eingeschlafen sind, werden sie häufig wach und die normalen Tiefschlafphasen fehlen.

Schlaflähmungen ereilen circa die Hälfte der Betroffenen. Dabei kann der Betroffene vor dem Einschlafen oder Aufwachen sich für einige Minuten überhaupt nicht bewegen oder sprechen.

Bei der Kataplexie ist die Muskelfunktion während des Aufwachens unterbunden. Diese Störungen sind meist sehr kurz. Auch dieses Symptom weist circa die Hälfte der Kranken auf. In diesem Fall ist die Tiefschlafphase gestört. Träume werden durch starke Emotionen unterbrochen. Mitunter bekommt der Träumende weiche Knie, einen steifen Hals oder glaubt abzustürzen. Die Betroffenen sehen schlafend aus und können nicht sprechen, sind aber vollständig wach und bemerken alles.

Hypnagoge Halluzinationen sind meist sehr lebendig und meist mit beängstigenden Geräuschen, Bildern oder physischen Eindrücken. Diese passieren während Träumen direkt vor dem Einschlafen. Die Betroffenen können nur sehr schwer zwischen Realität und Traum unterscheiden. Die Halluzinationen sind oft beängstigend oder gefährlich und werden mitunter von einer Schlaflähmung begleitet.

Es gibt weitere, schwächere Symptome. Dass können verzerrte Wahrnehmungen, Migräne, Erinnerungs- oder Konzentrationsprobleme oder Störungen automatisierter Handlungen sein. Automatisierte Handlungen können beispielsweise für einige Minuten nicht mehr verfügbar sein. Dann führt der Betroffene eine Routinehandlung aus, diese allerdings falsch.

Narkolepsie kann diagnostiziert und mit verschiedenen Medikamenten behandelt werden. Unbehandelt kann diese Krankheit zu schwersten Schäden führen.

Die Schlafkrankheit Narkolepsie: Ein Erfahrungsbericht über Lachschlag, Schrecklähmung und Pennen in Pappkartons

Die Schlafkrankheit Narkolepsie: Ein Erfahrungsbericht über Lachschlag, Schrecklähmung und Pennen in Pappkartons

Nach dem Buch über ihren Autismus ‘Sterne, Äpfel und rundes Glas’ hat SusanneSchäfer einen aufrüttelnden Bericht über ihr noch tiefer liegendes Leiden,ihre ‘Schlafkrankheit’ Narkolepsie und begleitende ‘Lähmungen’, Kataplexien,geschrieben. Vielen Betroffenen wird ihre anschauliche, nüchtern-offeneSchilderung neue Perspektiven eröffnen. Dabei stellt sie einige unsererVorstellungen über Autismus in Frage und die medizinische Forschung wieauch die therapeutische Praxis vor noch wenig bekannte, dringende Aufgaben.

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Nächtliche Heißhunger-Attacken – eine Schlafstörung mit Bezug zur Ernährung

Nächtliche Heißhunger-Attacken – eine Schlafstörung mit Bezug zur Ernährung

Nächtliche Heißhunger-Attacken sind eine Schlafstörung, die häufiger bei Frauen als bei Männern auftritt. Es ist eine von zwei Essstörungen, die mit dem Schlafen verbunden sind. Die andere ist die schlaf-bezogenen Essstörung. Beide gehören zu den Parasomnien, die laut Wikipedia „beim Erwachen, beim partiellen Erwachen oder bei Schlafphasenwechsel auftreten, und somit den Schlafprozess unterbrechen.“

Nächtliche Heißhunger-Attacken werden charakterisiert durch den unaufhaltsamen Drang, den Kühlschrank zu plündern. Normalerweise haben die Betroffenen einen sehr leichten Schlaf. Wenn sie während der Nacht aufwachen, dann haben sie das Gefühl, dass sie erst wieder einschlafen können, wenn sie etwas gegessen haben. Und wenn sie dann am Kühlschrank stehen, dann können sie sich nicht mehr bremsen. Sie sind während der Essattacken völlig wach und können sich auch am nächsten Tag an alles erinnern. Es handelt sich um die Kombination einer Schlafstörung und einer Essstörung. Hilfe kann normalerweise ein Psychologe mit vertieften Kenntnissen bei der Behandlung von Essstörungen geben. Eine entsprechende Schlafhygiene kann zum Erfolg beitragen.

Schlafbezogene Essstörungen sind eine Abart des Schlafwandelns. Während einer solchen Episode isst der Betroffene, während er nur teilweise aus dem Schlaf erwacht. Oft wird sehr schweres und ungesundes Essen verspeist, welches der Betroffene im wachen Zustand wahrscheinlich gar nicht essen würde. Zum Beispiel isst man dann tiefgefrorene Pizza, ungebackenen Kuchenteig, Erdnussbutter auf Fisch oder sogar Hundefutter. Oft verletzen sich die Betroffenen bei der Zubereitung, schneiden sich z.B. in die Finger oder verbrennen sich. Die Betroffenen lassen sich kaum aufwecken und können sich auch nicht an die Essattacken erinnern. Es scheint keinen Zusammenhang zwischen Hunger und schlafbezogener Essstörung zu geben. Selbst wenn der Betroffene satt zu Bett geht, kann eine Essattacke passieren.

Obwohl der Grund für Schlafstörungen in Kombination mit Essstörungen nicht bekannt ist, so sind doch einige Auslöser identifiziert worden. Medikamente mit Lithium zur Stimmungsstabilisierung und Benzodiazepin-Rezeptoren sind beispielsweise solche Auslöser. Menschen mit Gemütsstörungen oder psychologischen Problemen oder beispielsweise Bulimie haben ein höheres Risiko, betroffen zu sein. Aber auch Menschen mit anderen Schlafstörungen können kombinierte Schlaf-/Essstörungen ausbilden.

Meist haben Menschen mit einer Schlaf-/Essstörung eine Vergangenheit als Schlafwandler. Deshalb ist davon auszugehen, dass die Schlafstörung im Vordergrund steht. Diese muss also auch behandelt werden. In diesen Fällen kann eine medikamentöse Behandlung sehr erfolgreich sein. Oft werden Antidepressiva oder Opiate verschrieben. Wenn das Schlafwandeln aufhört, dann enden auch die nächtlichen Ausflüge zum Kühlschrank.

Schlafesser haben oft Übergewicht wegen der hohen Kalorienzufuhr in der Nacht. Das Übergewicht kann dann zu weiteren Schlafstörungen werden. Eine Behandlung durch einen Arzt oder Psychologen ist deshalb unerlässlich für eine gute Gesundheit und die erfolgreiche Behandlung der Schlaf-/Essstörungen.

Die Bulimie besiegen: Ein Selbsthilfe-Programm (Beltz Taschenbuch / Ratgeber)

Die Bulimie besiegen: Ein Selbsthilfe-Programm (Beltz Taschenbuch / Ratgeber)

Selbsthilfe bei Bulimie ist möglich. Hier erhalten Betroffene eine bewährte Therapie, eine konkrete Anleitung zur Selbsthilfe in Form eines Arbeits- und Übungsbuches, geschrieben von ausgewisenen Expertinnen, die die Betroffenen Schritt für Schritt auf dem Weg zur Besserung begleiten. Die Autorinnen wenden sich an Frauen und Männer, die aus dem Teufelskreis des Ess- und Brechzwangs herausfinden wollen, an Angehörige und Freunde, aber auch an Therapeuten, die dieses Buch begleitend zu ihrer Behandlung einsetzen können.

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Muskelschmerzen und Schlaflosigkeit

Muskelschmerzen und Schlaflosigkeit

Fibromyalgie ist eine schmerzhafte Krankheit, die auf die Muskeln und Gelenke wirkt und nur 3 – 6 % der Gesamtbevölkerung betrifft. Die Krankheit trifft häufiger bei Frauen ca. 9 Mal häufiger als bei Männern auf und wird bei Frauen meist im Alter zwischen 20 und 50 Jahren diagnostiziert, obwohl man von einem Krankheitsbeginn schon während der Kindheit ausgeht. Die Krankheit ist nicht lebensbedrohlich, die Schmerzen können aber in ihre Stärke unterschiedlich sein und auch phasenweise zu- oder abnehmen. Die Krankheit ist nicht progressive, aber das gerät meist in Vergessenheit.

Probleme kommen vorallem daher, dass der Betroffene ständig Schmerzen spürt und nachts zum Beispiel von dem ständigen Ziehen in den Muskeln wach wird. Das kann zu chronischem Schlafentzug führen. Außerdem können Probleme beim Gedächtnis und neurologische Ausfälle auftreten, aber bestimmender ist der Schlafentzug bei Schmerzattacken.

Begleiterscheinungen, welche das Schlafen erschweren, können z.B. Verdauungsprobleme mit Verstopfungen sein, welche häufiger Frauen betreffen. Hautprobleme, Kopfschmerzen, Gesichtszuckungen und Unterzuckerung können ebenfalls auftreten. Durch Stress, exzessiven Sport, Schlafmangel, Temperaturschwankungen oder Luftdruckschwankungen können die Symptome verstärken. Deshalb ist es für die Betroffenen wichtig, ihren Tagesablauf möglichst ausgeglichen und entspannt zu gestalten.

Die American Medical Association hat Fibromyalgie 1987 als Krankheit eingestuft, während es davor immer als Gesundheitsstörung angesehen wurde. Die Schmerzattacken sind zwar nicht identisch mit rheumatischen Schüben, aber Ibuprofen-Medikamente können die Schübe zumindest in ihrer Stärke begrenzen. Auch Massagen können eine wirksame Hilfe sein. Durch diese wird Flüssigkeit durch die Muskeln und Gelenke transportiert und damit eine kurzzeitige Linderung der Schmerzen erreicht.

Besonders ohne medikamentöse Behandlung sind Massagen als kurzfristige Hilfe vorzuziehen, da z.B. die nicht-koordinierte Einnahme von Schmerzmittel starke Nebenwirkungen haben kann.

Fibromyalgie ist beherrschbar, wenn der Betroffene den Anweisungen des Arztes folgt und die richtigen Medikamente einnimmt, sich sportlich betätigt, eine passende Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse verfolgt und ausreichend trinkt. All diese Maßnahmen können Krankheitsschübe verhindern oder zumindest abmildern.

Eine schmerzfreie und gut durchschlafene Nacht ist die Grundlage für ausreichend Erholung und damit auch für einen stressfreien Tag.

Fibromyalgie: Das erfolgreiche Ernährungsprogramm: Das erfolgreiche Ernährungsprogramm. Reizarm und andere Fibromyalgie-Beschwerden durch richtige … wissenschaftlich überprüften Stufenprogramm

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Fibromyalgie-Beschwerden wie Reizdarm und Magenprobleme durch richtige Ernährung lindern

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